Informationen zur Spasmodischen Dysphonie – Was ist das?

Die Spasmodische Dysphonie (auch „Stimmritzenkrampf“ genannt) ist eine seltene neurologisch bedingte Stimmstörung. Beim Sprechen kommt es zu krampfartigen Fehlaktivitäten der an der Stimmgebung beteiligten Muskeln. Das führt zu einer typischen Veränderung des Stimmklangs. 

Es gibt zwei Haupttypen der Erkrankung (Adduktor- und Abduktortyp)die sich in der Auspragung der Symptome etwas unterscheiden. Darauf soll hier jedoch nicht n’aher eingegangen werden.

Die SD ist mit 1:100.000 eine seltene Erkrankung, die Männer wie Frauen gleichermaßen trifft, Frauen etwas häufiger.
Meist beginnt die Krankheit nach dem 40. Lebensjahr.

Die Ursache der Erkrankung ist bisher nicht bekannt.

Wie klingt die Stimme bei Spasmodischer Dysphonie?
Die Stimme klingt gepresst und heiser, manchmal auch knarrend zu Beginn des Sprechens.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass oft vermutet wird, dass ich heiser oder erkältet bin.
Wenn die Dysphonie sehr ausgepragt ist, ist das Sprechen anstrengend, da die Stimmlippen „unbeweglich“ sind und schlecht in dem von der Lunge erzeugten Luftstrom mitschwingen können. Es fühlt sich an, als würde man gegen einen Widerstand ansprechen.